Viva con Agua de Sankt Pauli folgen

DER WATERMAN FASZINIERTE AUF DER INDIA WEEK IN HAMBURG IM STADION DES FC ST. PAULI

News   •   Nov 09, 2015 12:05 CET

Heitere Stimmung in der ausverkauften Wasser-Loge im Millerntor-Stadion. Interessant gemischtes Publikum: Unter St. Pauli-Fans mischten sich Vertreter der Handelskammer und von Wirtschaftsverbänden. Künstler und Werbeschaffende waren dabei. Familien und einzelne Personen mit indischer Herkunft waren ebenfalls dem Ruf des 'Waterman of India' gefolgt.

Mit Viva con Agua erlebten die Besucher der India Week am 4.11. den Gewinner des „Nobelpreis' für Wasser 2015“ in einzigartiger Atmosphäre - im Stadion des FC St. Pauli!

"Wasserversorgung ist keine Raketenwissenschaft. Man muss nur den gesunden Menschenverstand anwenden, dann kann allen Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser verschafft werden." (Waterman Rajendra Singh)

Diskutiert wurden diverse Technologien zur Wasserversorgung. So auch ungewöhnliche Alternativen wie die Gewinnung von Wasser durch das Auffangen von Luftfeuchtigkeit mit Netzen, die hoch in der Luft aufgespannt sind. 

"Der Waterman of India fasziniert mich sehr. Rajendra Singh hat sein Leben vollkommen dem Element Wasser verschrieben. Damit verkörpert er wie kaum ein anderer die Vision von Viva con Agua: Alle für Wasser - Wasser für alle!" (Christian Wiebe, Mitbegründer & Leiter Wasserprojekte Viva con Agua)

"Der Waterman ist ein so beeindruckender Dude, dass ich einfach den ganzen Abend mal die Klappe gehalten habe!", fasste Michael Fritz, Viva con Agua-Mitbegründer & Initiator der Millerntor Gallery, zusammen. Und gleichzeitig gab er einmal mehr eine besondere Idee zum Besten: Ein Bollywood-Film muss her zur Sensibilisierung der Massen für WASH. Erkenntnis: Nicht mit den glatten Mainstream-Schauspielern, sondern mit den cooleren, die auch authentischer eine soziale Story in einem Bollywood-Streifen verkörpern können. 

"Ein sehr spannnender Abend. In Hamburg kommt es ja nicht so häufig vor, dass eine derart charismatische Persönlichkeit auftritt - und dann noch aus einem so exotischen Land wie Indien kommt. Toll finde ich, dass der Waterman einen ganz pragmatischen Ansatz zur Trinkwasserversorgung hat - und gleichzeitig auf philosophischen und politischen Ebenen spricht." (O-Ton aus dem Publikum)

In diesem Jahr zeichnete ihn die Stockholm World Water Week mit dem "Nobelpreis für Wasser" aus. Waterman Rajendra Singh ist seit mehr als 30 Jahren einer der profiliertesten Wasserrechtsaktivisten Indiens und realisiert diverse konkrete Projekte zur Wassergewinnung. Im Bundesstaat Rajasthan hat er so mit seiner Nichtregierungsorganisation Tarun Bharat Sangh mehr als 1.200 Dörfern einen verbesserten Zugang zu Trinkwasser ermöglich, z.B. durch Regenauffanganlagen. Als Menschenrechtsaktivist gab er die Impulse zur Gründung von „Wasserparlamenten“ und Stärkung der Selbstverwaltung von Gemeinschaften im Nordwesten Indiens. 

Wir danken der Kulturbehörde Hamburg für die freundliche Unterstützung.

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